Khroom Seaview Y Testbericht

Die Khroom Seaview Y soll mit einer neuartigen Bauweise punkten. Durch diese soll ausschließlich Firschluft durch den Schnorchel in die Maske gelangen und ausgeatmete Luft direkt seitlich ausgelassen werden.

Inwieweit das funktioniert, möchte ich im folgenden Testbericht herausfinden. Ebenso habe ich meinekm Test unter anderem den Tragekomfort, die Qualität und das Sichtfeld bewertet.

Vornweg: Die Seaview Y wurde mir kostenlos für den Test von Khroom zur Verfügung gestellt. Dennoch habe ich meine Bewertung so objektiv wie möglich vorgenommen.

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Lieferumfang

Die Khroom Seaview Y kommt in einem Tragebeutel daher. Darin ist Folgendes enthalten:

  • 1 x Schnorchelmaske
  • 1 Schnorchel
  • 1 x Ersatzdichtung für den Schnorchel
  • 1 x ActionCam-Halterung
  • 2 x Ohrstöpsel
  • 1 x Bedienungsanleitung

Somit ist alles im Lieferumfang enthalten, was ich persönlich bei einer guten Schnorchelmaske erwarte. Besonders positiv ist natürlich hervorzuheben, dass eine Ersatzdichtung mitgeliefert wird. Im Laufe der Zeit kann es schließlich immer wieder passieren, dass sich genau diese Teile abnutzen.

 

Größe und Passform

Die Seaview Y ist in drei Größen erhältlich. Khroom gibt dabei folgende Empfehlungen für die unterschiedlichen Größen ab:

  • XS: Kinder ab 3 Jahren
  • S/M: bis 165 cm Körpergröße und Jugendliche
  • L/XL: ab 165 cm Körpergröße

Dabei ist eine Besonderheit zu erkennen. In der Regel gibt es Schnorchelmasken für Erwachsene nicht in der Kindergrößen. Die Seaview Y ist eine der wenigen Ausnahmen.

Ich selbst habe die Größe L/XL getestet, entsprechend meiner Körpergröße von 180 cm. Die Maske hat sehr gut auf mein Gesicht gepasst. Ich denke aber auch, dass größere und kleinere Menschen die Maske gut tragen können.

 

Tragekomfort

Auch der Tragekomfort ist hoch. Das bin ich von den Schnorchelmasken der Marke Khroom durchweg gewohnt. Die Seaview Y ist hier keine Ausnahme.

Sie verfügt über eine sehr große Auflagefläche im Gesicht. Dadurch fühlt sich selbst ein Tragen über lange Zeit hinweg angenehm an. Auch sucht man Einschnitte oder andere Verletzungen auf der Haut aufgrund der Maske vergebens.

Über die Träger auf der Rückseite lässt sich die Schnorchelmaske ganz einfach auf verschiedene Kopfformen anpassen. Dadurch lässt sich in jedem Fall sicherstellen, dass die Maske so am Gesicht anliegt, dass sie ordentlich abdichtet, aber gleichzeitig nicht zu stark auf den Kopf drückt.

 

Sichtfeld

Zum Sichtfeld der Khroom Seaview Y habe ich keine weiteren Informationen gefunden. Das Sichtfeld entspricht meiner Wahrnehmung dem von anderen Schnorchelmasken. Demnach umfasst es 180° und ist optimal, um die Unterwasserwelt in voller Breite betrachten zu können.

Auch bleibt das Sichtfeld die ganze Zeit über klar und beschlägt nicht. Dafür sorgt das spezielle Atemsystem, auf das ich im nächsten Abschnitt eingehen werde.

 

Schnorchel- und Atemsystem

Auf dem ersten Blick sieht der Schnorchel der Seaview Y doch recht besonders aus. Dennoch handelt es sich hier um einen “normalen” Trockenschnorchel. Das heißt: Er besitzt einen Schwimmkörper im Inneren. Gelangt der unter Wasser, wird der Schnorchel verschlossen. Dadurch soll kein Wasser in das Innere gelangen.

Soweit die Theorie. Das ganze habe ich auch in meinem Praxis-Test überprüft. Dabei hat der Mechanismus wie gewohnt funktioniert.

Nur eine Sache muss ich am Schnorchel kritisieren: Das Ende ist einfarbig und nicht auffallend gestaltet. Dadurch kann man leichter übersehen werden, wenn man sich beim Schnorcheln Unterwasser befindet. Das ist beispielsweise bei der Khroom Seaview 180° besser gelöst worden.

Schaut man ins Innere des Schnorchels, fällt einem eine Besonderheit beim Atemsystem der Khroom Seaview Y auf. Üblicherweise sind die Schnorchel in mehrere Kanäle für Frischluft und ausgeatmete Luft (Todluft) unterteilt. In diesem Fall besitzt der Schnorchel aber nur einen Kanal, über den die Frischluft in die Maske gelangt.

Betrachtet man die Maske näher, sieht man den Grund hierfür. Ausgeatmete Luft gelangt gar nicht erst in den Schnorchel. Stattdessen verlässt die Luft die Maske über Ventile im Mundbereich sowie an den Seiten.

Das hat in meinem Test sehr gut funktioniert. Beim Ausatmen konnte man einerseits man deutlich hören, wie sich die Ventile geöffnet haben. Zum anderen ist dabei die Scheibe nicht beschlagen.

Stattdessen ist nur der Mundraum beschlagen, wie man am folgenden Bild erkennen kann:

Demnach funktioniert das Mehr-Kammernsystsm der Seaview Y wie gewünscht. Dadurch vermischen sich Frischluft und verbrauchte Luft ausschließlich im kleinen Mundbereich. Dies verhindert, dass sich die Atemluft mit CO2 anreichert, was Schwindel und Bewusstlosigkeit beim Schnorcheln zur Folge haben könnte. Da die Seaview Y nach DIN 136 geprüft wurde, überrascht dieses Ergebnis auch nicht.

Billige Schnorchelmasken verfügen keider häufig nicht über ein funktionierendes Mehr-Kammernsystsm. Das kann sehr gefährlich sein. Lies mehr dazu hier: Wie gefährlich sind Schnorchelmasken?

 

Qualität

Die Qualität der Khroom Y befindet sich auf einem typischen, sehr hohen Niveau der Marke. Weder bei Material noch Verarbeitung konnte ich einen Fehler erkennen. Stattdessen wirkt die Schnorchelmaske alles in allem sehr stabil sowie hochwertig auf mich.

 

Sonstige Funktionen

Beim Lieferumfang habe ich bereits beschrieben, dass die ActionCam-Halterung mitgeliefert wird. Diese kannst du bei Bedarf an den Schnorchel stecken und daran eine ActionCam per Schraubverschluss befestigen. So kannst du zum Beispiel mit einer GoPro dein Unterwasserabenteuer auf Video festhalten.

 

Preis-Leistung

Wie bereits zu Beginn erwähnt, habe ich die Schnorchelmaske kostenlos zum Testen erhalten. Hätte ich sie zu diesem Zeitpunkt selbst gekauft, hätte der Preis 34,99 € betragen. Das ist in meinen Augen ein vollkommen fairer für die gebotene Leistung. Schließlich sollte man nicht an seiner eigenen Sicherheit sparen. Als Preis-Leistungs-Verhältnis kann ich der Khroom Seaview Y daher nur die Note “Sehr gut” geben.

 

Fazit – Khroom Seaview Y

Die Khroom Seaview Y zählt meiner Meinung nach zu den besten Schnorchelmasken auf dem Markt und ist ein sehr gutes Einsteigermodell für einen fairen Preis.

Die Schnorchelmaske besitzt ein ausgeklügeltes Atemsystem. Das verhindert, dass sich Frischluft und Todluft außerhalb des Mundbereichs vermischen. Außerdem beschlägt dadurch das Sichtfeld nicht.

Doch auch der Tragekomfort gehört zu den Besten. So ist die Auflagefläche der Maske so groß gehalten, dass sie sich zu keiner Zeit unangenehm auf der Haut anfühlen. Auch lässt sich die Schnorchelmaske einfach auf verschiedene Kopfformen anpassen.

Mit bleibt damit nichts anderes übrig, als eine Empfehlung für die Khroom Seaview Y auszusprechen!

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Marcel

Hi, mein Name ist Marcel und ich stelle dir hier auf schnorchelmaske-test.de meine eigenen Erfahrungen mit verschiedenen Schnorchelmasken dar. Da ich jede Maske selbst verwendet habe, kann ich dir authentisch aus erster Hand berichten. Neben den Testberichten kläre ich zudem zu allen Mythen rund um Schnorchelmasken auf. Mehr über mich.

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